Sonntag, 19. Januar 2020

Hefekordel mit Quarkfüllung








Aus Omas Backbuch :-)


Für den Teig

400 g Mehl, 200 ml lauwarme Milch, 100 g Öl, 100 g Zucker, 20 g Hefe, 8 g Backpulver und eine kleine Prise Salz

Die Hefe mit etwas Zucker und der Milch verquirlen, dann die restlichen Zutaten untermischen und mit der Küchenmaschine ca. 4 Minuten kneten. Zugedeckt für 1 Stunde gehen lassen.

Für die Füllung

250 g Quark 1 Eigelb, 2 EL Zucker, 25 ml Kaffeesahne und 1 TL Speisestärke

Alle Zutaten cremig rühren. 

Den Teig auf leicht bemehlter Fläche als langen Fladen ausrollen. Mit dem Quark bestreichen, einrollen und verkordeln. Nochmals 30 Minuten gehen lassen.

Mit verquirlter Eiermilch bestreichen und bei 160 Grad O / U ca. 35 Minuten backen.

Mit Puderzucker bestreut servieren...... schmeckt köstlich. :-)


Alles Liebe

Simi :-) 




Donnerstag, 2. Januar 2020

Mohnzöpfe








Hallo ihr Lieben...

Ich wünsche euch ein gesundes, neues Jahr und hoffe, ihr hattet alle einen schönen Silvesterabend..... :-)

Ich habe heute Morgen diese kleinen leckeren Zöpfe gebacken, die Küche duftet herrlich.

Dick mit Butter oder Frischkäse bestrichen, ein Traum. :-)



Rezept für  8 Stück


450 g Mehl, 200 ml lauwarme Milch, 100 g Öl, 20 g Hefe, 2 EL Puderzucker, 1/2 Päckchen Backpulver, 1 TL Salz

Zum Bestreuen 

1 Handvoll Mohn und etwas Wasser
Die Hefe mit der Milch und dem Zucker verquirlen, die restlichen Zutaten zugeben und alles ca 4 Minuten zu einem glatten Teig verkneten.  Die Teigkugel rundum mit 1 TL Speisestärke bestäuben.
Mit einem Tuch bedeckt 1 Stunde gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat. Der Teig klebt nicht, er kann ohne Mehl ausgerollt werden.

Den Teig noch einmal kurz durchkneten und 8 Kugeln formen, diese dann zu gleich langen Schlangen rollen.

Daraus nach und nach die Zöpfe flechten.

Mit Wasser einpinseln, die obere Seite in den Mohn tauchen.

Nochmals 30 Minuten gehen lassen, bis sie sich merklich vergrößert haben.

Im vorgeheiztem Backofen bei 180 Grad Ober und Unterhitze ca. 12 - 15 Minuten backen. Die Backzeit bitte eurem Backherd anpassen. Das ist oft sehr verschieden.



Alles Liebe

Simi :-D






















Dienstag, 24. Dezember 2019

Weihnachten vor 50 Jahren






Hallo ihr Lieben........

in den Tagen vor Heiligabend erinnere ich mich gern an meine Kindheit und an Weihnachten vor 50 Jahren zurück Es waren ganz andere Zeiten wie heute und trotzdem sehr schön.

In der Adventszeit lag meist viel Schnee, wir Kinder konnten Schneehöhlen und riesige Schneemänner bauen.
Wir hatten keine Thermohosen oder Schneeanzüge, Thermostiefel gab es auch erst viel später. Wenn wir abends bei Einbruch der Dunkelheit unsere Holzschlitten heimwärts zogen,waren unsere Füße meist pitschnass und eisig, an den Stoffhosen hing der Schnee in kleinen Eisbollern fest, unsere Wollhandschuhe durchgenässt und steif vom Schnee, krank waren wir trotzdem selten.

An den Adventsonntagen saßen wir mit Lebkuchen und Tee im Kerzenschein bei meiner Großmutter in der kleinen Dachwohnung, sie schürte den  Küchenofen ein, auf dem Tisch bimmelte ihr altes Glockenspiel und drehte seine Runden kling, kling, kling......abends sangen wir zusammen Weihnachtslieder. Dabei wurden dann auch die Kerzen in der alten Holzpyramide angezündet. Oft tropfte dabei massig Wachs auf die Tischdecke.

Meine Mutter backte Stollen in dieser Zeit gleich in Massen, mindestens 10 Stück mussten es sein, der dann teilweise in der Verwandtschaft und unter Freunden verschenkt wurde. Sie knetete den Teig per Hand in einer großen Blechwanne. Zum Backen schafften wir ihn  zum Bäcker, dabei wurde die große Wanne auf unseren Schlitten gestellt und man stakste durch den Schnee. Ich lief als Kind  hinter dem Schlitten und hielt die Wanne fest. :-D

Das Besorgen vom Tannenbaum war die Arbeit von meinem Vater, früher gab es nur Fichten oder Kiefern. Edeltannen selten. Die Fichten waren oft in so schlechtem Zustand, dass sie kurz nach Heiligabend ihre Nadeln verloren, deswegen gab es bei uns meist eine Kiefer mit ihren riesigen Nadeln.

Meine Mutter schmückte sie an Heiligabend in aller früh, wir Kinder durften dann nur mal einen neugierigen Blick durch das Schlüsselloch erhaschen. Am Baum hingen Kugeln und Glocken in Silber, Wattebällchen und Lametta, was meine Mutter sorgfältig jeden Streifen einzeln an den Baum hing.

Mittags gab es an Heiligabend immer Nudelsuppe mit Geflügelklein und Petersilie oder Buttersemmeln mit Kakao......das mag ich heute noch gern. Wir Sachsen ditschen ja gern trockenen Kuchen oder Buttersemmeln in Kakao oder Kaffee. :-)

Am Nachmittag zu Heiligabend hatte meine Mutter meist noch Geschenke im Schlafzimmer zu packen, wir Kinder tobten draußen im Schnee oder sahen im  Fernseher Märchenfilme an, wenn am späten Nachmittag endlich die Glocke bimmelte und das Wohnzimmer geöffnet wurde. Im Lichterglanz strahlte der Weihnachtsbaum.

Abends war es bei uns Tradition....es gab Würstchen mit Kartoffelsalat, was ich als Kind gar nicht so gern mochte. :-)
Danach wurde zusammen das Geschirr gespült und die Küche sauber gemacht. Wir Kinder waren natürlich aufgeregt und schauten immer wieder neugierig zum Fenster hinaus, denn bald sollte ja der Weihnachtsmann kommen.........

Als wir dann endlich alle geschniegelt und gebügelt im Wohnzimmer saßen, die Lichter am Baum angezündet waren, polterte und klopfte es draußen an die Tür . Endlich kam er mit seinem Sack voller Geschenke.....hohoho draußen vom Walde komme ich her.........:-)

Nachdem wir alle brav unsere Gedichte und Lieder vorgetragen hatten, bekamen wir endlich unsere langersehnten Geschenke.

Einmal hatte meine Mutter meine Puppe neu eingehäkelt und mir eine neue Decke für den Puppenwagen genäht, aus ihrem Brautschleier. ........was für eine Freude. :-D

Von Oma gab es meist Wollstrümpfe, Schal und Handschuhe..........

Nach der Bescherung gab es bei uns dann Kaffee und Tee, der 1. Stollen wurde angeschnitten. Die Erwachsenen saßen beisammen und wir Kinder spielten mit unseren neuen Sachen.

Morgens dann am 1. Weihnachtsfeiertag standen wir früh sehr zeitig auf und gingen mit Oma und ihrer Schwester zur Christmette in die Kirche.

Und wenn wir Kinder dort brav waren, gab es bei Tante Lisbeth nach Gänsebraten, Knödel und Blaukraut noch einmal Bescherung................. :-D


Das war Weihnachten in den 60er Jahren.......wir hatten wenig, aber es war eine schöne Zeit, an die ich mich gern zurück erinnere.


Ich wünsche euch allen eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit im Kreise eurer Familien.......... und vielen,vielen Dank an all meine Leser für eure Treue zu meinem Blog. Ich freue mich sehr darüber.


Lasst es euch gut gehen

Eure Simi :-)








Montag, 23. Dezember 2019

Zwiebelbaguette








Hallo ihr Lieben !


Diese Baguettes kann man gut vor backen , einfrieren und nach Wunsch aufbacken. Gerade jetzt in der Weihnachtszeit hat man so immer ein bisschen Vorrat im Gefrierschrank.


Rezept für 3 Baguettes

500 g Mehl Typ 550, 320 ml Wasser, 15 g Schmalz, 2 TL  Salz, 20 g frische Hefe , 1/ 2 TL  Puderzucker und 100 g Röstzwiebeln oder dementsprechend selbst gebratene Zwiebelwürfel.



Wasser mit Zucker und Hefe verquirlen, alle  Zutaten ca. 5 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Die Zwiebeln erst zum Schluss dazu geben.


Zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.

Den Teig aus der Schüssel nehmen,  3 Baguettes formen und nochmals 45 Minuten gehen lassen. Dann einschneiden, mit Wasser einstreichen.


Im vorgeheiztem Backofen bei 220 Grad Ober und Unterhitze   20 Minuten backen.

Nach etwas 5 Minute gieße ich eine halbe Tasse Wasser auf dem Boden vom Backherd, damit ein bisschen Dampf entsteht.


Lasst es euch gut gehen.....

Simi :-)




Donnerstag, 19. Dezember 2019

Weihnachtsdessert




Hallo ihr Lieben.....

vielleicht kennt ihr ja noch das alte DDR Rezept vom Schneewittchen Nachtisch. Damals wurde Sahnequark mit Kirschgrütze in Gläser gefüllt und mit geraspelter Schokolade bestreut, manchmal bröselte meine alte Tante Liesbeth noch Pumpernickel Brot unter den Quark. Schmeckt auch sehr lecker, aber ich habe dieses alte Rezept ein wenig aufgepeppt und daraus wurde dann mein Weihnachtsdessert für dieses Jahr. 


Für 6 kleine Gläser

30 g Butter, 50 g Kakao Butterkekse, Zimt

200 g Sahne, 200 g Quark, 200 g Schmand, 1 EL Puderzucker, 2 TL Sanapart

6 EL rote Grütze ( Fertigprodukt ), 3 Baiser, Dekosterne

Die Butter zerlassen, die Kekse in einer Tüte zerbröseln, beides mit einer Prise Zimt vermischen.
Je einen EL voll in die Gläser füllen.

Die Sahne mit sanapart steif schlagen, mit Quark, Schmand und Puderzucker cremig rühren.
Auf die Keksstreusel verteilen, je 1 EL Grütze darüber geben.

Die restl. Quarksahne mit einer Spitztülle auf die Grütze spritzen.

3 weiße Baiser zerbröselt als Schnee auf die Gläser verteilen, mit Goldsterne verzieren. Im Kühlschrank mindestens 2 Stunden ruhen lassen.

Ich wünsche euch viel Spaß bei all euren Vorbereitungen für das Weihnachtsfest :-)

Simi :-) 












Dienstag, 17. Dezember 2019

Thüringer Aschebrätel







Hallo ihr Lieben......

Geht es euch in der Vorweihnachtszeit auch oft so ?  Man hängt gern seinen Gedanken nach und erinnert sich an frühere Zeiten, ich dann  auch an Großmutters alte Rezepte.  :-) 

Aschebrätel mit Kartoffelsalat gab es damals oft an Heiligabend. Das Fleisch wurde mit den Zwiebeln in Alufolie und in nasses Zeitungspapier gewickelt in heißer Asche gegart. 

Heute nutze ich dazu einen Bräter von Tupper, Gusseisern oder Römertopf sind auch gut geeignet.

Rezept 

6 große Nackensteaks ( ich nehme mit Knochen ), 6 bis 8 große Zwiebeln, Senf, Pfeffer, Paprikapulver süß und Salz

Die Steaks klopfen, von beiden Seiten mit Senf einstreichen und gut würzen. Die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Mit dem Fleisch im Wechsel in einen Bräter schichten, dabei mit Zwiebeln beginnen und die letzte Schicht sollten auch Zwiebelringe sein.

Im vorgeheiztem Backofen mit geschlossenem Deckel bei 180 Grad O / U mindestens 2 und 1/ 2 Stunden garen.

Das Fleisch wird butterweich und lecker, fällt von alleine vom Knochen. 

Schmeckt sehr gut zu Kartoffelsalat oder einfach nur einer dicken Scheiben von frischem Schwarzbrot.

Lasst es euch gut gehen

Simi :-)
















Donnerstag, 12. Dezember 2019

Quarkbrötchen







Hallo ihr Lieben....


heute zeige ich euch, wie ihr ruckzuck ein paar leckere Brötchen auf dem Frühstückstisch liegen habt.  

Diese Quarkbrötchen kenne ich schon aus alten DDR- Zeiten. Schnell gebacken und lecker. Man kann sie pur lassen oder mit Körner, Mohn Haferflocken usw. bestreuen.

Rezept für 8 Brötchen

250 g Mehl, 2 Tl Backpulver, 1 Ei Größe M, 50 ml Öl, 50 ml  Milch, 125 g Quark, 1/2 Tl Salz 

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Nicht zu lange, damit er nicht klebt.

8 Brötchen formen und auf ein Backblech legen.

Mit etwas Milch einpinseln, die Körner darüber streuen.

Bei 180 Grad O / U im vorgeheiztem Backofen  20 Minuten backen, bis sie knusprig und goldbraun sind. 



Alles Liebe

Simi :-)